Zwischen Gesängen und
Gehämmer
Die Science-Week öffnete die Welt der
Wissenschaft dem Mann von der Straße.
Von STEFAN FUISZ
INNSBRUCK. Minisprachklurse für
Gebärdensprache, Portugiesisch oder Neugriechisch standen
genau so auf dem Programm, wie das Thema kindergerechte
Vermittlung anspruchsvoller Inhalte; das geheimnisvolle
nächtliche Tierleben in Innsbrucks Innenstadt war ein Thema
und die Erklärung von technischen Messdaten am Beispiel eines
Kart-Autos - die Science-Week war einfach ein Feuerwerk der
Vermittlung aktuellen Wissens in mundgerechter
Form.
Neben viel Unterhaltung auf der Bühne im
Innsbrucker Sowi-Areal lockten unter anderem die anschaulichen
und im wahren Sinn des Wortes begreifbaren Erklärungen zum
Thema "So atmet der Wein", oder "Funken-Feuer-Feuerstein - ein
Ausflug in die Welt des Ötzi" ganz besonders.
Gerade
bei den Archäologen des Institut für Hochgebirgsforschung
erlebte man die Technik des Feuermachens aus der Zeit lange
vor Ötzi. Daneben konnte sich jeder Besucher auch selbst im
Herstellen von Gerätschaften aus Feuersteinen üben: "Ich habe
in kurzer Zeit einen gewaltigen Respekt vor dem Können unserer
Vorfahren bekommen", zeigten sich Besucher von der
anschaulichen Präsentation urzeitlicher Arbeit
angetan.
Selbst für die kleinsten Besucher hatte die
Science Week ihre Reize. So konnte man bei der Präsentation
der Mathematiker erfahren, dass diese an der Perfektionierung
von Robotern arbeiten, aber auch mit Robotern wie Poo Chi,
Wauzer und Dino Rex spielen.
Wussten sie, dass es ein
österreichisches Radon-Projekt gibt, und dass man die
Strahlenbelastung eines jeden Hauses messen lassen kann?
Während der Science-Week wurde jedem Besucher vor Augen
geführt, dass wissenschaftliche Forschung oft genug etwas mit
dem täglichen Leben zu tun hat.
Und wer angesichts der
Strahlenbelastung Erholung brauchte, konnte sich den
Schwingungen hingeben, für die das Collegium Musicum
sorgte.
2002-06-17
17:48:44
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